Abteilung Produktentwicklung

Der mit der Digitalisierung einhergehende Wandel von mechatronischen hin zu global verteilen Systemen, die über das Internet untereinander sowie mit dem Menschen kommunizieren und im Verbund agieren, bietet vielfältige Innovationspotentiale. Zentrale Herausforderungen in der Entwicklung sind die verstärkte Interdisziplinarität und Komplexität der Systeme selbst. Die Abteilung Produktentwicklung beschäftigt sich dabei mit der zentralen Frage, wie sich derart komplexe Systeme effizient entwickeln lassen. Im Mittelpunkt der Herangehensweise steht das Systems Engineering. Es werden Methoden und Ausdrucksmittel erarbeitet, um Experten aller Fachrichtungen zusammenzubringen. Themenschwerpunkte sind Systemanalysen, modulare Architekturgestaltung, die Integration mechanischer und elektrischer Funktionen oder die Gestaltung innovativer Kombinationen aus Sach- und Dienstleistungen. Ferner wird untersucht, wie digitale Technologien wie z.B Augmented und Virtual Reality den Arbeitsalltag in der Produktentwicklung verändern.

Integrierte Mechatronische Systeme

© Fraunhofer IEM

Die Gruppe Integrierte Mechatronische Systeme entwickelt Strategien, Methoden, Werkzeuge und Prototypen für das Internet der Dinge. Im Fokus stehen räumlich integrierte Produkte, die sich durch gesteigerte Intelligenz und zunehmende Vernetzung auszeichnen. Die Erschließung von Technologiepotentialen, z.B. für additive Fertigung, bildet dabei die Ausgangsbasis; von der Befähigung über die Konzeption bis zur gemeinsamen Prototypenentwicklung.

Produkt-Service-Systeme

© GEA Group

Die Gruppe Produkt-Service-Systeme entwickelt Methoden für den Entwurf innovativer Produkte und Services. Die Aktivitäten erstrecken sich von der Identifikation erfolgversprechender Marktleistungsideen bis hin zur ganzheitlichen Produkt-Service-Konzeption. Im Fokus steht dabei eine interdisziplinäre Herangehensweise, um der steigenden Komplexität und zunehmenden Verschmelzung von Produkten und Services gerecht zu werden.

Mensch-Technik-Interaktion

© Fraunhofer IEM

Die Gruppe Mensch-Technik-Interaktion entwickelt mit Hilfe von Technologien wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) intuitiv zu bedienende Benutzerschnittstellen entlang der gesamten Produktentstehung. Untersucht wird, wie derartige digitale Technologien den Arbeitsplatz der Zukunft (Arbeit 4.0) z.B. von Ingenieuren verändern. Neben der Umsetzung konkreter Anwendungsfälle werden auch die Auswirkungen der Technologien sowohl auf den Menschen (z.B. veränderte Qualifikationsprofile) als auch auf die Organisation (spezielle Schulungsprogramme) untersucht.

 

Augmented Reality im industriellen Einsatz

Von einer Nischen-Technologie zum neuen Mensch-Technik-Paradigma

  • Potentialanalyse
  • Implementierung
 

Mechatronische Systembeschreibung

Effizienzsteigerung durch MBSE

  • Schnupperkurse MBSE
  • Systemoptimierung und -Gestaltung
 

Virtual Prototyping & Simulation (VPS)

VPS-Potenziale erkennen und erschließen

  • VPS-Benchmark
  • VPS-Prozessanalyse
 

Technologieplanung

Technologien für die Märkte von Morgen

  • Technologie-Potentialanalyse
  • Technologie-Roadmapping
 

Integrierte mechatronische Systeme durch 3D-MID

Von der Idee zum Prototypen

  • Produktoptimierungen
  • Engineering und Prototyping