Lynn Humpert gewinnt neue Perspektiven im Programm CrossMentoring OWL

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Führungskompetenzen weiterentwickeln und neue Perspektiven gewinnen: Lynn Humpert, Gruppenleiterin Digital Engineering am Fraunhofer IEM, setzt im Mentoring-Programm „CrossMentoring OWL“ gezielt Impulse für ihre persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Zwei Frauen stehen vor einem CrossMentoring OWL-Aufsteller
© CrossMentoring OWL
Gemeinsam erfolgreich: Über einen Zeitraum von zwölf Monaten tauschten Lynn Humpert, Fraunhofer IEM (links) und Elisabeth Tophinke, Benteler, sich vertrauensvoll zu Management, Führung und Karriereentwicklung aus.

Über einen Zeitraum von zwölf Monaten tauschte sie sich mit einer erfahrenen Führungskraft aus der Stahlindustrie aus: Elisabeth Tophinke ist Director Sales Operations and Processes bei Benteler und brachte jede Menge Branchen-Know-how, aber auch Erfahrung in Führung und Management mit. „Besonders wertvoll war für mich der Blick über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg“, sagt Lynn Humpert. „Impulse wie Managementansätze lassen sich direkt in den Arbeitsalltag übertragen – etwa in Entscheidungsprozesse oder in die Zusammenarbeit im Team.“

Mit Perspektivwechseln zur Führungspersönlichkeit

Das CrossMentoring OWL bringt Mentor:innen und Mentees aus unterschiedlichen Organisationen zusammen. So entstehen neue Blickwinkel auf Themen wie Zusammenarbeit und Kommunikation. Für Lynn Humpert lag ein Vorteil im authentischen und vertraulichen Austausch zum Thema Führung.  „Das Mentoring hat mir geholfen, Führungsfragen klarer zu reflektieren und neue Perspektiven einzunehmen“, sagt sie. Gleichzeitig stärkt das Programm den Aufbau belastbarer Netzwerke und fördert neue Denkansätze, die auch für die Weiterentwicklung von Teams und Organisationen relevant sind.

Datengetriebenes Engineering im Fokus

Am Fraunhofer IEM leitet Lynn Humpert die Gruppe Digital Engineering. Gemeinsam mit ihrem Team arbeitet sie daran, die Entwicklung komplexer technischer Systeme datenbasiert zu verbessern. Im Fokus stehen dabei Methoden wie Model-Based Systems Engineering sowie die Nutzung Künstlicher Intelligenz, um das Engineering effizienter zu machen und über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg zu verbessern. Ein Beispiel ist das Projekt GoProZero. Hierbei liegt der Fokus auf der Unterstützung der Kreislaufwirtschaft und der Entwicklung ressourceneffizienter Produkte mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) und Systems Engineering. Parallel untersucht sie die Integration von KI im Engineering, wobei praxisorientierte Anwendungen im Vordergrund stehen. Ziel ist es, digitale Innovationen mit Effizienz und Nachhaltigkeit zu verbinden und so KMUs sowie Großunternehmen bei der Transformation zu begleiten.