Fraunhofer IEM und der Umgang mit dem Coronavirus

03. April 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Besucherinnen und Besucher unser Website,
Liebe Partner und Freunde des Hauses,
 
wir hoffen von ganzem Herzen, Ihnen geht es gut und Sie kommen gesund durch die Coronakrise. Das ist das Allerwichtigste.
 
Wir alle sind durch den Ausbruch des Coronavirus Betroffene eines Jahrhundertereignisses. Die Einschränkungen für den Arbeitsalltag und das private Leben sind enorm. Das Fraunhofer IEM hat daher zum Schutz und zur Vorsorge seiner Mitarbeitenden alle notwendigen, präventiven und behördlich angewiesenen Maßnahmen getroffen. Wir haben Anfang März einen effektiven Krisenplan entworfen, den wir am 11. März 2020 ausgelöst haben. Seitdem befindet sich das Fraunhofer IEM bis auf Weiteres im Homeoffice. Das Institutsgebäude wird durch einen Kernbetrieb gesichert, der Zugang ist nur stark eingeschränkt und nach voriger Absprache möglich.

Insbesondere unsere Digitalisierungsexpertise hilft uns dabei, voll arbeitsfähig und produktiv zu bleiben. So können wir nahezu alle Projekte mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft uneingeschränkt weiterführen. Wir danken allen Industrie- und Forschungspartnern sowie Projektträgern für das entgegengebrachte Vertrauen und dafür, dass wir zusammen unsere Forschungsarbeiten fortführen können.

Dennoch können und wollen wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Die Coronakrise ist auch eine nicht unerhebliche Gefahr für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Deutschland. Das Fraunhofer IEM forscht und arbeitet seit jeher in sehr engem Austausch mit der Wirtschaft, insbesondere mit dem ostwestfälischen Mittelstand. Aus diesem Grund ist es sehr verständlich, dass die Gedanken der Unternehmensleitungen aktuell nicht um die Themen Forschung und Innovation kreisen.

Und gerade deshalb sehen wir als Forschungsinstitut unsere Aufgabe darin, mit unserer Expertise und Erfahrung schon heute Ansätze und Lösungen zu entwickeln, wie es in der Zeit nach der Coronakrise schnell und erfolgreich wieder aufwärtsgehen kann.
 
Bleiben Sie bitte gesund.

Ihr Direktorium des Fraunhofer IEM,

Ansgar Trächtler, Eric Bodden und Roman Dumitrescu