Bürgerdialog IT-Sicherheitsforschung in NRW

Fraunhofer IEM präsentiert Beitrag zur sicheren Gestaltung unseres digitalen Alltags

News / 27.6.2016

Beim »itsNRW – Bürgerdialog IT-Sicherheit in NRW«, der am 20. Juni 2016 im MediaPark Köln stattfand, diskutierte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze mit Fachleuten über die IT-Sicherheitsforschung in NRW. Im Fokus standen vor allem die sichere Gestaltung unserer digitalen Zukunft sowie der Nutzen dieser Forschung für die Bürgerinnen und Bürger in NRW.

Am Gemeinschaftsstand vom Fraunhofer IEM und dem Heinz Nixdorf Institut informierte sich Wissenschaftsministerin Svenja Schulze über aktuelle IT-Sicherheitsbedrohungen.
© Foto MIWF 2016

Am Gemeinschaftsstand vom Fraunhofer IEM und dem Heinz Nixdorf Institut informierte sich Wissenschaftsministerin Svenja Schulze über aktuelle IT-Sicherheitsbedrohungen.

Philipp Schubert (Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, Fachgruppe Softwaretechnik, Prof. Dr. Eric Bodden) und Faezeh Ghassemi (Fraunhofer IEM, Abteilung Softwaretechnik, Prof. Dr. Eric Bodden) am Gemeinschaftsstand vom Fraunhofer IEM und dem Heinz Nixdorf Institut.
© Foto MIWF 2016

Philipp Schubert (Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, Fachgruppe Softwaretechnik, Prof. Dr. Eric Bodden) und Faezeh Ghassemi (Fraunhofer IEM, Abteilung Softwaretechnik, Prof. Dr. Eric Bodden) am Gemeinschaftsstand vom Fraunhofer IEM und dem Heinz Nixdorf Institut.

Das Veranstaltungsformat beinhaltete neben einer Podiumsdiskussion verschiedene Themen-Workshops sowie den Markt der Möglichkeiten, welcher Institutionen eine Plattform bot, um innovative Lösungen und Forschungstrends aus dem Bereich der IT-Sicherheit zu präsentieren.

Am Gemeinschaftsstand vom Fraunhofer IEM und dem Heinz Nixdorf Institut informierte sich Wissenschaftsministerin Svenja Schulze über aktuelle IT-Sicherheitsbedrohungen, mögliche Schutzmechanismen sowie systematische Vorgehensweisen für eine sichere Softwareentwicklung. In diesem Zuge stellten Faezeh Ghassemi (Fraunhofer IEM, Abteilung Softwaretechnik, Prof. Dr. Eric Bodden) und Philipp Schubert (Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, Fachgruppe Softwaretechnik, Prof. Dr. Eric Bodden) das Projekt »Zuverlässigkeit und Angriffssicherheit softwareintensiver Systeme« vor. Ziel des Projekts ist es, Sicherheitskonzepte frühzeitig in die einzelnen Schritte der Softwareentwicklung zu integrieren, um das System vor Angriffen zu schützen.

»Die meisten Angriffe auf Softwareintensive Systeme können verhindert werden, wenn man schon in frühen Entwicklungsphasen die Security berücksichtigt. Das spart Zeit, Kosten und im Extremfall Menschenleben«, erklärte Faezeh Ghassemi Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bei ihrem Besuch am Stand. Wie ein solches Angriffsszenario aussehen kann, zeigte ein Demonstrator, der mit industriellen Komponenten der Janz Tec AG aufgebaut worden ist.

Die Janz Tec AG gehört zu den führenden Herstellern von elektronischen Baugruppen und industriellen Computersystemen. Im Bereich »Custom Design« werden für jeden Kunden individuell angepasste Systeme (Embedded-PCs, Industriecomputer und Industrial Communication) entwickelt, konzipiert und produziert. Die Janz Tec AG bietet eine breite Palette von möglichen Hard- und Software-Basissystemen sowie zusätzlichen Erweiterungen, die individuell zusammengestellt werden können.