Effiziente Entwicklung durch virtuelle Prototypen

Mit virtuellen Prototypen zu optimierten Entwicklungsprozessen

Ausgangsituation und Projektziel

Die Funktionalität von Hausgeräten nimmt mit dem Trend hin zu Smart Home stark zu. Diese zu entwickeln, zu realisieren und zu testen, bedeutet einen hohen Aufwand und ist mit herkömmlichen Herangehensweisen kaum noch umsetzbar. Abhilfe schafft die modellbasierte Entwicklung. Diese gilt es im Rahmen der X-in-the-Loop Projekte in die gelebte Entwicklung zu integrieren, um einen nachhaltigen Nutzen für Miele zu generieren.

Lösung und Kundennutzen

Miele, Synonym für hohe Qualität und lange Lebensdauer, ist Premiumhersteller für Hausgeräte. Um den damit verbundenen Ansprüchen auch nachhaltig gerecht zu werden, setzt Miele auf innovative Entwicklungsmethoden. Hier unterstützt das Fraunhofer IEM durch die Integration der modellbasierten Entwicklung in die Prozesse im Hause Miele.

Zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Miele werden virtuelle Prototypen von Waschautomaten, Trocknern und Geschirrspülern erstellt und an unterschiedlichen Stellen im Prozess genutzt und nachhaltig verankert. So kann bspw. das Testen der Steuergeräte durch die Kopplung mit entsprechenden Simulationsmodellen deutlich beschleunigt werden. Es werden sowohl Steuerungen, als auch physikalische Vorgänge der Systeme abgebildet und simulativ untersucht.

Das Fraunhofer IEM strebt bei diesem Projekt eine ganzheitliche Herangehensweise an. Das bedeutet, dass neben der Modellierung der Systeme die Mitarbeiter darin geschult werden, die entsprechenden Werkzeuge eigenständig zu nutzen.

Durch das Entwicklungs-übergreifende Arbeiten mit virtuellen Prototypen, werden Prozesse optimiert, um die Qualitätsprodukte intensiv entwickeln und testen zu können. Das sichert nachhaltig die Qualität der Premiumprodukte von Miele.