Optimierung der Warenträger- und Maschinenauslastung in der Oberflächenbehandlung

TK-Oberfläche

Ausgangssituation und Projektziel

TK-Oberfläche bietet seinen Kunden individuelle Lösungen für die Oberflächenbehandlung von Werkstoffen aus unterschiedlichsten Materialien. Das mittelständische Unternehmen mit Hauptsitz in Bielefeld deckt dabei eine große Bandbreite der Veredelung und Beschichtungen ab. Aus Sicht der spezialisierten Fertigung und insbesondere der Arbeitsvorbereitung ergeben sich daraus zahlreiche Herausforderungen. So führt die Vielfalt an Produkten zu hohen Rüstzeiten und birgt zudem die Gefahr hoher Lagerbestände. Durch die vielen Größen und Formen der zu bearbeitenden Bauteile lassen sich Warenträger oft nicht optimal bestücken. Diese und weitere Restriktionen führen zu langen Durchlaufzeiten sowie Effizienzeinbußen in der Fertigung. Die Qualität der Reihenfolgeplanung ist daher stark vom Expertenwissen der Mitarbeitenden abhängig.

Lösung und Kundennutzen

Ziel der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IEM war die Optimierung der Warenträger- und somit der Maschinenauslastung. Es galt das implizite Wissen der Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu formalisieren und Regeln für das Bestücken abzuleiten. Dazu wurden die Aufträge der letzten Monate analysiert und u.a. hinsichtlich ihrer Größe und Form geclustert. Aus dieser Clusterung konnten Zusammenhänge und Regeln für das Bestücken abgeleitet werden. Anschließend wurde die Fertigung simuliert. So wurden die Optimierungsregeln validiert und die Auswirkungen der Bestückungsregeln greifbar gemacht.