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Fraunhofer IEM auf der Hannovermesse 2018

 

Fertigungsautomatisierung bei Losgröße 1

Bei einer hohen Variantenvielfalt und gleichzeitig kleinen Produktionsmengen wirtschaftlich zu produzieren, stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen. Anhand eines kollaborativen Industrieroboters zeigen wir Ihnen wie eine Automatisierung von Fertigungsprozessen z.B. im Sondermaschinenbau auch bei Losgröße 1 gelingt. Über ein Bedienpanel wählt der Anwender am 3D-Modell eines Werkstücks die zu bearbeitenden Kanten aus und konfiguriert den Schweißvorgang. Die Generierung der individuellen Schweißbahn und die Ausführung erfolgen dabei automatisiert. Die einfache Handhabung des Systems erhöht die Produktivität der Fertigung und verbessert die Produktqualität. Der sonst für jedes Werkstück nötige individuelle Programmieraufwand entfällt.

 

Systems Engineering wird zum Muss Faktor!

Im Februar 2018 lud das Fraunhofer IEM zu seiner Jahresauftaktveranstaltung »Take-off« ein. Über 60 Vertreter aus Industrie und Forschung diskutierten dieses Mal, wie Produkte, Produktion und Prozesse mit Systems Engineering auch in Zukunft erfolgreich entwickelt werden.

 

Experten im Gespräch: IT Sicherheit im Mittelstand

Hacker-Angriffe auf Produktionsprozesse, Diebstahl von sensiblen Kundendaten, digitales Ausspähen von Betriebsgeheimnissen – oft genügt ein Einfallstor und die IT-Sicherheit ist gefährdet. In unserer Reihe »Experten im Gespräch« erklärt Prof. Dr. Eric Bodden (Direktor am Fraunhofer IEM, Abteilung Softwaretechnik und IT-Sicherheit), wie sich mittelständische Unternehmen gegen IT-Angriffe wappnen, welche Punkte ein wirksames Schutzkonzept beinhaltet und welche Rolle Prüfsiegel spielen.

 

Experten im Gespräch: Automatisierung für sichere Software

Eine Rechtschreibprüfung für Entwickler? Prof. Dr. Eric Bodden (Direktor am Fraunhofer IEM, Abteilung Softwaretechnik und IT-Sicherheit) erklärt in der Reihe »Experten im Gespräch« wie automatisierte Programmanalyse hilft Sicherheitslücken schon während der Entwicklung zu erkennen und Programmierer bei der Arbeit zu unterstützen.

 

Experten im Gespräch: Warum IT-Sicherheitsforschung?

In unserer Reihe »Experten im Gespräch« erklärt Prof. Dr. Eric Bodden (Direktor am Fraunhofer IEM, Abteilung Softwaretechnik und IT-Sicherheit) wieso auch nach Jahren der Forschung weiterhin innovative IT-Lösungen für softwareintensive Systeme entwickelt werden müssen und welche Maßnahmen Cyberangriffe erschweren.

 

Navigieren über Licht: Forschungsprojekt LiONS

Ein fahrerloses Transportfahrzeug wird über LED-Leuchten durch eine Produktion navigiert: Unser Demo-Video zeigt den Nutzen lichtbasierter Ortung für die Industrie. In unserem BMBF-Forschungsprojekt LiONS (Lichtsensor-basierte Ortungs- und Navigationssysteme für autonome Systeme) erarbeiten wir gemeinsam mit OSRAM eine Pilotanwendung mit dem fahrerlosen Transportfahrzeug KATE der Firma Götting. Zum Einsatz kommt das modifizierte KATE-Fahrzeug bei unserem Partner KEB.

Weitere Infos zu LiONS finden Sie unter www.lions-lbs.de

 

Hologramme und Augmented Reality für die Entwicklungsarbeit der Zukunft

Der Einsatz von Hologrammen und Augmented Reality revolutioniert die Entwicklungsarbeit der Zukunft und macht die Planung von Maschinen und Anlagen einfacher und kostengünstiger.

Die steigende Komplexität von Maschinen und Anlagen stellt auch neue Anforderungen an die Entwicklungsarbeit. Ingenieure entwickeln in weltweit verteilten Teams gemeinsam neue Produkte und Produktionsverfahren. Durch digitale Technologien können bisher getrennte Unternehmensbereiche wie Vertrieb, Service oder Entwicklung effizienter zusammenarbeiten. Das Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM macht Technologien wie Augmented Reality (AR) für Unternehmen verfügbar. Dadurch können digitale Zusatzinformationen als virtuelle Objekte, Bilder oder Videos über eine Datenbrille in das Sichtfeld des Nutzers eingeblendet werden.

 

ReqPat: Efficient documentation of high-quality requirements using controlled natural language

The growing complexity of today's software intensive systems results in an increased size of requirements specifications, which are typically documented by means of natural language (NL). Large NL requirements specifications are prone to contain defects (e.g., contradictions), and the inherent ambiguity of NL impedes automatic techniques to support the requirements engineer. In order to cope with this problem, we conceived a requirements documentation approach implemented in the tool ReqPat. Using a controlled NL, it supports an efficient requirements documentation, an automatic requirements validation, and an automatic transition to models--while still keeping the requirements understandable for all stakeholders.

Further information HERE

 

it's OWL Podiumsdiskussion mit Bundespräsident Gauck »Arbeitswelt der Zukunft«

Bundespräsident Joachim Gauck besuchte am 27. September 2016 den Spitzencluster it's OWL, um sich ein Bild von Perspektiven, Lösungen und Wirkungen der digitalen Transformation zu machen. Teil des Besuchs war eine 60-minütige Podiumsdiskussion zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt mit Vertretern von Industrie, Forschung, Gewerkschaften, Betriebsräten und Spitzencluster.

Teilnehmer

  • Dr. Roman Dumitrescu (Geschäftsführer it's OWL Clustermanagement)
  • Prof. Dr. Günter W. Maier (Universität Bielefeld)
  • Dr. Eberhard Niggemann (Leiter Weidmüller Akademie)
  • Michael Schild (Betriebsratsvorsitzender Wincor Nixdorf)
  • Gabi Schilling (IG Metall-Bezirksleitung NRW)

 

Prof. Roman Dumitrescu gibt Experteninterview zum Thema Industrie 4.0

Die Industrie 4.0-Kompetenzen des Fraunhofer IEM und den Erfolg des Spitzenclusters it's OWL erläutert Dr.-Ing. Roman Dumitrescu in einem Video von Dassault Systèmes zum Thema Industrie 4.0.

Dumitrescu, Direktor am Fraunhofer IEM und Geschäftsführer it's OWL, präsentiert  darin das erfolgreiche Konzept des Spitzenclusters: Eine Kombination aus Technologietransfer in die mittelständische Unternehmenslandschaft Ostwestfalen-Lippes, Kooperation und intensiver Erfahrungsaustausch eines großen Netzwerkes aus Industrie und Forschung. Auch Dassault Systèmes, Anbieter von Entwicklungssoftware, ist Teil des Netzwerkes.

Das Video gibt Einblicke in die Labore des Fraunhofer IEM: Im Systems Engineering LIVE LAB arbeiten die Wissenschaftler an der effizienten und vorausschauenden Entwicklung komplexer technischer Systeme. Hier findet die Methode CONSENS breite Anwendung: Sie ist ein Ansatz des Model Based-Systems Engineering und unterstützt in der frühen Phase der Produktentstehung durch ein ganzheitliches Systemmodell. Im HD-Visualisierungscenter des IEM können Produkte und Prozesse bereits in einem sehr frühen Stadium visualisiert und geprüft werden. So werden Zeit und Kosten gespart.

 

Interaktiver, virtueller Prototyp einer Backstraße für Berliner

Der interaktive, virtuelle Prototyp einer Backstraße für Berliner gibt einen detaillierten Einblick in sämtliche Abläufe des Herstellungsprozesses von Berlinern, zu dem das Kneten, Portitionieren, Gären, Frittieren, Befüllen, Kühlen und Bezuckern gehören. Das Video zeigt einen aufgezeichneten Kameraflug entlang des gesamten, virtuellen Herstellungsprozesses.

Damit Details der einzelnen Herstellungsschritte deutlich werden, kann bei jedem Prozessschritt in die virtuelle Backstraße eingezoomt werden. Gleichzeitig können Teile der Anlage, die für den aktuell fokussierten Prozessschritt nicht von Bedeutung sind, ausgeblendet werden. Auf diese Weise kann vom Kneten der Teigmasse bis zum abschließenden Bezuckern der Weg des Berliners durch die gesamte Backstraße verfolgt werden.

Die virtuelle Backstraße wurde für den Clusterpartner WP Kemper im Rahmen des Spitzenclusters it´s OWL entwickelt. Die Grundlage für das Projekt bilden die im Clusterquerschnittsprojekt Mensch-Maschine-Interaktion (MMI) entwickelten Konzepte und Methoden für den schnellen Aufbau und die intuitive Interaktion mit den Virtuellen Prototypen von intelligenten technischen Systemen. Die Erstellung der virtuellen Backstraße dient weiterhin als Evaluationsgrundlage für den im Spitzencluster it´s OWL angestrebten Technologietransfer aus der Grundlagenforschung in die industrielle Praxis.

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