Auf dem Weg zum agilen Innovationsmanagement

Ausgangssituation und Projektziel#

Der Innovationsprozess ist in vielen Unternehmen über Jahre hinweg gewachsen und traditionell hierarchisch strukturiert. Auch die Unternehmenskultur und -organisation sind in vielen Fällen wenig innovationsfördernd aufgebaut. Gleichzeitig spielen erfolgreiche Innovationen eine immer größere Rolle für den langfristigen Erfolg der Unternehmen. Aufraund guter Auftragslagen entstehen Innovationen in KMU häufig nur durch die Erfüllung konkreter Anforderungen aus dem Tagesgeschäft. Daher stellt sich die Frage, wie gleichzeitig zur Effizienz und Produktivität auch autonome, agile Prozesse zur Entwicklung radikaler Innovationen gefördert werden können.

Zu dieser Thematik fand im Jahr 2018 ein Projekt mit dem Unternehmen Bio-Circle statt. Ziel war es, den bestehenden Innovationsprozess durch agile Prozessmodelle und Schulungen der Mitarbeiter zu optimieren. Dabei galt es das Spannungsfeld zwischen den zwei Innovationsstrategien »Ausschöpfen« und »Entdecken« zu berücksichtigen und eine Balance beider Prinzipien in Form einer sogenannten ambidextren Organisation aufzubauen.

 

Frau steht vor einer weißen Tafel mit wirtschaftlich orientierten bunten Zeichnungen.
© peshkova / Adobe Stock
Agilität im Innovationsmanagement

Lösung und Kundennutzen#

Zu Beginn des Projektes wurden die Mitarbeiter zunächst in die Thematik des Innovationsmanagements eingeführt. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf agilen Vorgehensweisen, sowie der gleichzeitigen Förderung von inkrementellen und disruptiven Innovationen. Anschließend wurde die Ausgangslage des Unternehmens im Bereich des Innovationsmanagements analysiert. Welche inkrementellen und disruptiven innovativen Ideen wurden in den letzten Jahren generiert? Welche waren erfolgreich? Welche sind gescheitert? Eine detaillierte Analyse des Vorgehens bei der Ideenfindung ermöglichte zudem, Rückschlüsse auf die Erfolgsfaktoren gelungener Innovationen zu ziehen. Auf Grundlage der herausgearbeiteten Potenziale und Herausforderungen wurde im weiteren Projektverlauf ein Zielbild für das zukünftige Innovationsmanagement erarbeitet. Um diese Ziele zu erreichen, definierte das Projektteam konkrete Maßnahmen, legte Verantwortlichkeiten fest und leitete weitere notwendige Rahmenbedingungen ab.

Die Projektergebnisse setzten den Grundstein für eine systematische Anpassung des Innovationsmanagements an aktuelle Marktanforderungen und ermöglichen gleichzeitig die Erarbeitung inkrementeller und disruptiver Innovationen. Durch die Verwendung zeitgemäßer Ansätze wurde der Keim für agiles Denken und Arbeiten im Unternehmen gelegt.

Das Thema ist auch für Sie interessant? Dann kontaktieren Sie uns gerne!#

Daniel Röltgen

Contact Press / Media

Daniel Röltgen

Gruppenleiter Innovationsmanagement

Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM
Zukunftsmeile 1
33102 Paderborn

Telefon +49 5251 5465-431