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it´s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe

Im Technologie-Netzwerk »it‘s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe« entwickeln rund 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen in 47 Projekten gemeinsam Lösungen für intelligente Produkte und Produktionsverfahren. Ausgezeichnet im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gilt it´s OWL als eine der größten Initiativen für Industrie 4.0. Das Fraunhofer IEM ist als Forschungspartner in viele der Projekte eingebunden, z.B. in die Projekte Systems Engineering und Arbeit 4.0. Darüber hinaus berät das Fraunhofer IEM das Clustermanagement in der inhaltlichen und strategischen Ausrichtung des Clusters.

Duale Strategie für Industrie 4.0 in der Praxis

Die Region Ostwestfalen-Lippe will Leitanbieter und Leitmarkt für Industrie 4.0 sein. Insbesondere die Weltmarktführer in der Automatisierungs- und Antriebstechnik entwickeln praxisnahe Lösungen für Industrie 4.0, die einfach einzubinden sind und zu erheblichen Verbesserungen führen. Das Fraunhofer IEM integriert in Zusammenarbeit mit den Unternehmen neue Technologien in deren Systeme, um Industrie 4.0-Lösungen zu entwickeln. Beispiele hierfür sind selbstoptimierende Stanz- Biege-Prozesse, ressourcenschonende Großwäschereien oder intelligente Separatoren.

Wirkungsvoller Technologietransfer in den Mittelstand

Unternehmen können in Transferprojekten neue Technologien aus dem Spitzencluster nutzen, um in Kooperation mit einer Forschungseinrichtung konkrete Herausforderungen in ihrem Betrieb zu lösen. Anwendungsbereiche sind beispielsweise intuitive Bedienschnittstellen, die Vernetzung von Maschinen, intelligente Regelungsverfahren und ein verbessertes Energiemanagement. Insgesamt werden 170 Transferprojekte umgesetzt, 73 sind bereits erfolgreich abgeschlossen. Die Resonanz und die Rückmeldungen aus den Unternehmen sind sehr gut. Für viele ist ein Transferprojekt der Einstieg in die Industrie 4.0. Das Fraunhofer IEM hat das Transferkonzept erarbeitet, implementiert und ist mit dem Management der laufenden Transferprojekte beauftragt.

Ansätze für die Arbeitswelt der Zukunft

Auch die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf die Arbeitswelt sind ein wichtiges Thema. Dazu wurden in sechs Unternehmen Modellprojekte gestartet, in denen Unternehmensspitze, Produktionsleitung, Personalabteilung, Beschäftigte, Betriebsrat und Gewerkschaften zusammenarbeiten. Beteiligt sind die Unternehmen Hettich, Miele, Phoenix Contact, Weidmüller und Wincor Nixdorf. Inhaltlich geht es z.B. um den Einsatz von Assistenzsystemen, interaktive Robotik und Technologieakzeptanz. Neben der Produktion ergeben sich auch Änderungen im Bereich der Entwicklung, welche das Fraunhofer IEM erforscht.

Motor für die Regionalentwicklung

it´s OWL ist ein starker Impuls für die Wettbewerbsfähigkeit des produzierenden Gewerbes in OWL, wodurch Wertschöpfung und Beschäftigung gesichert werden. Ein Indikator für die Innovationsfähigkeit der Region sind die Ansiedelung von sechs neuen Forschungseinrichtungen. Die Gründung des Fraunhofer IEM als erste außeruniversitäre Forschungseinrichtung in OWL ist ein wichtiger Meilenstein für die Region. Die Hochschulen der Region entwickeln ebenfalls ein starkes Profi l in Richtung intelligente technische Systeme. So sind im MINT-Bereich in den letzten 5 Jahren die Studierendenanzahl in dem Bereich um 50% gestiegen und 29 neue Studiengänge entstanden. Die Sichtbarkeit von OWL als Technologiestandort wird gestärkt. Die Attraktivität der Region für Fach- und Führungskräfte steigt.

Kontakt

Roman Dumitrescu

Contact Press / Media

Prof. Dr.-Ing. Roman Dumitrescu

Direktor

Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM
Zukunftsmeile 1
33102 Paderborn

Telefon +49 5251 5465-269